Sonntag, 28. März 2021

denise-lyrics -- Two Fighting Tiger



For days
two mighty tigers circle round each other 
waiting for the fight 
that they were used to fighting 
to find out a winner. 

While spying on the situation 
for a long time, 
they get hungry, 
they get weak, 
they collapse powerless. 

They look to eachother breathlessly 
forced to give up, 
to succumb, 
to agree with the death 
that is waiting for them. 

Now they feel asleep finally 
and die 
each one's own death 
grateful 
to the gentle harmony, 
that lies in it. 

How peaceful 
it will be 
on the other side of the way?



Zwei kämpfende Tiger


Seit Tagen
umkreisen sich zwei mächtige Tiger
auf den Kampf wartend,
den sie gewohnt waren zu kämpfen,
um einen Sieger zu bestimmen.

Während sie
die Situation ausspähen
über lange Zeit hinweg,
werden sie hungrig,
werden sie schwach
brechen sie kraftlos zusammen.

Atemlos sehen sie sich an,
gezwungen aufzugeben,
zu unterliegen,
einverstanden zu sein
mit dem Tod,
der auf sie wartet.

Nun schlafen sie endlich ein
und sterben
jeder den eigenen Tod,
dankbar
für den sanften Einklang,
der darin liegt.

Wie friedvoll
wird es sein
auf der anderen Seite des Weges?



Dienstag, 23. März 2021

Denise-Lyrics - Two fish


Look, two fish

they prance in the water

here, there

in between a stone

in which eternity rests

It watches the fish play


Schau, zwei Fische
sie tänzeln im Wasser
hierhin, dorthin
dazwischen ein Stein,
in dem die Ewigkeit ruht
Er beobachtet das Spiel der Fische

Dienstag, 21. Mai 2019

L'art de Moabit

Gemälde-Ausstellung

mit 

mir - Denise

Petra

SLB
 www.msp-berlin.com ; www.facebook.com/misssophiesprocedures

Lea Deborah Gill

Sonja Celestine Weeke

im 
Offenen Wohnzimmer
Waldenserstraße 13
Berlin-Moabit
https://offeneswohnzimmer.org

Vernissage am Freitag 24. Mai 2019 ab 17.00 h

Finissage am 20. Juli 2019 von 11.00h bis 16.00h mit Brunch


Dienstag, 17. April 2018

moabit °21

Seit Herbst 2017 arbeite ich mit Texten, Fotos, Gedichten und Gemälden/Zeichnungen für die lokale Zeitschrift moabit°21. Hier finden sich viele interessante Beiträge zum Berliner Ortsteil Moabit. Ich konzentriere mich auf die Themen Kunst, Lyrik, Landschaft, Historie. Bei allem liegt mir die bunte Vielfalt der Menschen an diesem Ort am Herzen. Daher haben wir das Projekt gestartet, das Gedicht "Fremdling" in jeder Ausgabe in einer anderen Sprache zu veröffentlichen, über die Beziehungen der Sprachen untereinander und vor Ort auf Spurensuche zu den verschiedenen Nationalitäten zu gehen. Das macht eine Menge Spaß und bringt einen ganz anderen Ansatz in der Historie als er bisher für Moabit bekannt ist. 
Das Projekt wird getragen durch das Quartiersmanagement Moabit Ost. Auf der Webseite dieses Quartiersmanagement sind die bisher erschienen Ausgaben von moabit°21 online einzusehen.








Montag, 23. Mai 2016

Migrare

ortstermin 2016

Kunstfestival in Moabit

03. - 05. Juni 2016

Ein Projekt des Kunstvereins Berlin-Tiergarten

In jedem Jahr öffnet Moabit seine künstlerischen Tore für die Welt. 200 Künstlerinnen und Künstler stellen in diesem Jahr durch offene Ateliers, Ausstellungen, Veranstaltungen und Performances ihre Ideen und Arbeiten vor, 120 davon zum Thema "Flucht und Identität". Welcher Ort wäre für dieses Thema besser geeignet als Moabit, das durch Flüchtlinge gegründet und dessen Gesicht bis heute von Zuwanderern geprägt wurde?

Dies ist eine gute Gelegenheit für mich, die von mir bis dato angefertigten Arbeiten zu diesem Thema in einer Ausstellung zusammen zu bringen. Ein Schwerpunkt der gezeigten Arbeiten ist die Sprache, die sich hier schwarz-weiß ausdrückt. Dies allerdings nur optisch. Alle Exponate haben einen Bezug zu Berlin-Moabit oder Berlin-Mitte.


Denise Weeke - Maulbeerbaum

Migrare 

die gezeigten Werke:

Skin Colour Identity (Acrylmalerei)
Schwarz und Weiß (Acrylmalerei)
Auf dem Meer (Ölmalerei)
Trauma (Aqarellstiftmalerei)
Berliner Pflanze: Maulbeerbaum
Berliner Pflanze: Roßkastanie
Berliner Pflanze: Ginkgobaum
Moabit (Collage)
Fremdling (Lyrik)
Die Welt verändern (Lyrik)
Wildgänse ziehen (Lyrik)
Once upon a time (Lyrik)



Samstag 04. Juni und Sonntag 05. Juni 2006 von 14.00 h - 19.00 h
Im Internationalen Dodoverein, Huttenstraße 30, 10553 Berlin


Danksagung
Meine Dankbarkeit gilt allen Menschen, die sich mit mir über das Thema auseinandergesetzt oder in anderer Form zum Gelingen der Arbeiten und der Ausstellung beigetragen haben. Meine Dankbarkeit gilt dem Kunstverein Tiergarten sowie dem Internationalen Dodoverein, ohne die die Umsetzung dieser Ausstellung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Informationen zum Kunstverein Tiergarten finden Sie auf der Webseite kunstverein-tiergarten.

Mittwoch, 29. April 2015

Lyrik-Ausstellung in der Hansa-Bibliothek Berlin

Fremdling

Unter dem Motto "Es gibt keine Fremdlinge" präsentiere ich zur Zeit das Gedicht Fremdling in der Berliner Hansa-Bibliothek. Die Bibliothek unterstützt das Projekt mit internationaler Lyrik für Groß und Klein aus den eigenen Beständen.

Das Gedicht ist in zwölf Sprachen ausgestellt. Es geht der Frage nach, wie die Erde als Mutter aller Menschen darüber empfindet, dass Menschen mehr in Krieg und Feindschaft als in Freundschaft und Wohlwollen miteinander leben. Und wie empfindet der Mensch, der seine Heimat verlassen musste und wegen seiner Sprache als "der Andere" abgestempelt wurde? 
 
Sprache ist oft ein trennender Faktor zwischen Einheimischen und Einwanderern. Ich möchte darauf aufmerksam machen wie viel Poesie in den unterschiedlichen Sprachen und Schriftbildern steckt. Alle Sprachen zusammen sind das gemeinsame Erbe der Menschheit. Auch das Phänomen "Wanderschaft" gehört zum Erbe der Menschheit, denn sie gehörte immer schon zum Menschsein dazu. Wanderschaften prägten die Entwicklung von Sprache und die Entstehung von Schrift entscheidend mit.
 
Die unterschiedlichsten Menschen haben sich an diesem Projekt beteiligt und ihre ganz persönliche Sprache eingesetzt, um Barrieren zu durchbrechen und ein poetisches Kunstwerk der Vielfalt entstehen zu lassen. Die meisten von ihnen teilen die Erfahrung von Wanderschaft, sei es aus wirtschaftlichen Gründen, Kriegsverbrechen, Flucht, Vertreibung oder ganz anderen Gründen.
 
Gleichzeitig möchte ich auf das Genre "Lyrik" im Allgemeinen aufmerksam machen. Daher lade ich dazu ein sich mit einheimischer Lyrik als auch mit Lyrik aus anderen Ländern und ihrer Vielseitigkeit auseinander zu setzen. Die Hansa-Bibliothek unterstützt das Projekt mit Literatur über die Entstehung von Sprache und Schrift, internationaler Lyrik und Schicksalsromanen.
 
Es ist nicht ganz klar wie lange diese Ausstellung anhalten wird. Möglicher Weise kann das Gedicht bis Ende Mai 2015 angesehen werden.

Die Bibliothek befindet sich in der Altonaer-Straße 15 in 10557 Berlin (am Hansaplatz).
 
An dieser Stelle zu Ehren:
Dan Lindemann aus Israel ist von uns gegangen. Er hat dieses Projekt  mit Güte und Freundschaft unterstützt.
 

Mitstreiter/Participants:
Alissa El-Rahel (Arabisch)
Thomas Gensheimer: Englisch, Französisch
Pamale Moroni: Italienisch
Rina Klinhoff (Israel): Hebräisch
Nauka Miura/Mana Ushigome: Japanisch
Justina Loos: Polnisch
Evgeny Gershman: Russisch
Chirikure Chirikure (Zimbabwe): Shona
Renata Spanger (Brasilien): Spanisch
Ayten Özkul/ Mehmet Gezgin: Türkisch
 
 

Stranger - Poetry Exhibition at the Hansa Library Berlin

Under the slogan "There are no strangers" I present at the time the poem "Stranger" in Berlin's Hansa Library. The library supports the project with international poetry for adults and children from their own stocks.

The poem is on display in twelve languages. It goes to the question of how the earth as Mother of all men over feels that more people live together in war and hostility as in friendship and Goodwill. And as perceived by the man who had left his home and was labeled as "the Other" because of ist language?

Language is often a divisive factor between natives and immigrants. I want to draw attention to how much poetry is in different languages and typefaces. All languages together are the common heritage of mankind. Even the phenomenon of "wandering" is part of the heritage of mankind, because it has always been part of being human. Peregrinations influenced the development of language and the development of writing decisively.

All kinds of people have participated in this project and used their own personal language to break through barriers and to give rise to a poetic art of diversity. Most of them share the experience of wandering, be it for economic reasons, war crimes, flight, explusion or other reasons.

At the same time I want to make to the genre "Poetry" generally attentive. Therefore, I invite to you to deal with indigenous poetry as well as poetry from other countries and their versatility. The Hansa-Library is supporting the project with literature about the origin of language and writing, international poetry and novels fate.It is not clear how long this show will last. Possibly the poem can be viewed until the end of  May 2015.

You find the library in the Altonaer-Street 15 in 10557 Berlin (at  Hansaplace).
 

At this point in honour of: Dan Lindemann of Israel passed away. He has supported this project with kindness and friendship.